
Luisa Stöhr
Wissenschaftliche Mitarbeiterin & Doktorandin Institut für Mobilität der Universität St.Gallen
Luisa Stöhr ist Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mobilität der Universität St. Gallen (IMO-HSG) im Team von Prof. Dr. Andreas Herrmann. Im Rahmen ihrer Forschung beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit nachhaltiger Mobilität im beruflichen Kontext. Nach ihrem Bachelor und Master im Fach Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Berlin war Luisa Stöhr als Projektmanagerin in einem Logistik Start-up tätig. Während des Studiums absolvierte sie Praktika in Industrie und Beratung, war an verschiedenen Lehrstühlen beschäftigt und verbrachte ein Auslandssemester an der NHH in Bergen, Norwegen.
Berufliche Mobilität neu gestalten
Die Mobilitätswende erfordert nicht nur technologische Innovationen, sondern vor allem die Mitwirkung der Menschen. Genau hier setzt das «Future Mobility Lab» an: ein Konsortium aus über 25 Mitgliedern – darunter Städte, Verbände und Mobilitätsdienstleister aus Deutschland und der Schweiz. Nach der ersten Studie zu privaten Haushalten wird in der zweiten Studie «Berufliche Mobilität neu gestalten» untersucht, wie eine Umstellung von Mobilitätsverhalten im beruflichen Kontext hin zu einer zukunftsorientierten, nachhaltigeren Mobilität gelingen kann.
Die Studie besteht aus einer quantitativen Untersuchung, bei der über 980 Arbeitgeber und knapp 3.000 Arbeitnehmende in Deutschland und der Schweiz zum Status quo von Mobilitätsangeboten befragt wurden. Außerdem wurden in einer Fallstudie acht Arbeitgeber über mehrere Monate bei der Entwicklung ihres Mobilitätsmanagements begleitet. Dabei werden nicht nur aktuelle Mobilitätsangebote untersucht, sondern gemeinsam mit den Organisationen neue Mobilitätskonzepte entworfen und fallweise mit Mitarbeitenden in Pilotprojekten getestet.
Institut für Mobilität der Universität St.Gallen
Das Institut für Mobilität der Universität St.Gallen (IMO-HSG) beschäftigt sich mit zukunftsorientierten Mobilitätslösungen. Im Kern geht es dabei um die ökologische, ökonomische, soziale und verhaltensorientierte Untersuchung und Einordnung moderner Mobilitätsformen und die Entwicklung ganzheitlicher Mobilitätskonzepte.

